

|
Die "Wechseljahre" des Mannes Neuste Untersuchungen demonstrieren, daß sich hormonell bedingte Altersphänomene des Mannes, die ab einem Alter von 45 auftreten können, von denen der Frau bzgl. Intensität und Häufigkeit des Auftretens weniger als ursprünglich vermutet, unterscheiden. Dies ist darauf zurückzuführen, daß auch die Hormonspiegel des Mannes im Alter langsam absinken, allerdings im Gegensatz zur Frau sehr viel schleichender. Abfallende Blutspiegel betreffen nicht nur die Sexualhormone sondern z.B. auch das Wachstumshormon. Sexualhormone sind nicht, wie früher angenommen, nur für die Ausbildung der primären und sekundären Sexualmerkmale verantwortlich, sondern beeinflussen und regulieren eine Vielzahl von Körperfunktionen, wie Herz-Kreislauf, Knochen, Gedächtnisleistung, Körperzusammensetzung etc. Ähnlichkeiten in der Häufigkeit der Symptomatik bei Mann und Frau kann man z.B. bei Gelenk- und Muskelschmerzen, Erschöpfungszuständen, Konzentrationsproblemen und einem allgemein reduzierten Wohlbefinden beobachten. Langsam abfallende Hormonspiegel im Mann bedingen demnach insbesondere eine Reduktion der Leistungsfähigkeit, vor allem der sexuellen Potenz. Bestimmte physische und psychische Symptome, wie Schlafstörungen, Schweißausbrüche und Depressionen treten bei Männern insgesamt weniger häufig auf. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Häufigkeit von Beschwerden bei Männern und Frauen im Alter von 50 bis 59 Jahren, unabhängig von der Beschwerdeausprägung, n.z. nicht zutreffend, aus ANER 3/99: Leiden Frauen wirklich so viel mehr als Männer? L.A.J. Heinemann
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||